Traktor der Solidarischen Landwirtschaft Ravensburg / Grünkohl im Vordergrund

Liebe Freunde von Yes! We Can Farm,

Für einen entspannten Sommer zum Nachdenken und Verweilen haben wir dir heute einiges an Lese- UND Hörmaterial vorbereitet. Was es dieses Mal für dich gibt, hier kurz in der Übersicht:

  • Evergreen Food - Lebensmittel aus Europas einziger Bio-Chlorella-Algenfarm
  • Bio-Hof Laas im Berner Jura - Bodenbearbeitung mit Pferden
  • Interview mit Yes! We Can Farm in der Schwäbischen Zeitung
  • Blogbeitrag: Lohnt sich Facebook für Landwirte?
  • Der Weg aus der Milchkrise - Kommentar zum Artikel aus der Süddeutschen Zeitung
  • BIO gewinnt - eine neue Marketing und Probierplattform wurde gestartet!

Eine schöne Sommerzeit wünscht dir das Yes! We Can Farm Team

Malchus Kern & Frederik Drewes PS: Wir freuen uns über jede Weiterleitung und jede Empfehlung von Yes! We Can Farm!
Evergreen Food - Biologische Algenprodukte aus Deutschland
 
Jutta Reinke und Cathleen Cordes sind die Gründerinnen von Evergreen Food. Aus den Algen der einzigen Bio-Chlorella-Algenfarm Europas stellt das Unternehmen vegane Algenperlen mit Heidelbeere und Balsamico Geschmack her, sowie Chlorella Pulver und Algenöl und vermarktet diese unter der Marke "Lüttge Algen". Unser Gespräch drehte sich um die Unterschiede verschiedener Algen (nicht alle schmecken nach Meer!), Algenproduktion, Food-Trends, Vermarktungspläne und natürlich die erfolgreiche Crowdfunding Kampagne.

Die kleine Pflanze “Chlorella vulgaris” wird zunächst unter Mikroskopen auf die Reinheit kontrolliert. Danach wächst sie in Gewächshäusern in durchsichtigen V-Modulen (Folien-Schläuchen) zu je ca. 35 Litern in Süßwasser heran. Für das Wachstum braucht sie nur Wasser, Licht, einige Nährstoffe und die passende Temperatur.  Die Schläuche werden dabei mit Luft durchpumpt. Beim letzten Schritt kommen die erwachsenen Chlorella-Algen-Pflanzen in große Becken zu je 25 auf 2 Meter, in welchem sie in großer Geschwindigkeit weiter wachsen.
 

Bio-Hof Laas im Berner Jura – Mit Pferden leben und arbeiten

ein Gastbeitrag von Sonja Korspeter / TerrABC
Emanuel und Ursina haben Landwirtschaft studiert und sind anschliessend als Berater und Geschäftsführerin eines Bioverbandes in die Berufswelt eingetreten. Beiden gefiel ihre Arbeit, doch störte es vor allem Emanuel mit seiner 100%-Stelle sehr, dass er nur nach Feierabend etwas mit seinem Pferd machen konnte. Sein Traum war es schon immer, Bauer zu sein. Und für Ursina kam ein Leben ohne Tiere nie in Frage. Also machten sie sich auf die Suche nach einem Hof und wurden nach einiger Zeit fündig im Berner Jura. Das gemeinsame Projekt war der Aufbau einer ökologisch nachhaltigen Haupterwerbs-Landwirtschaft mit Arbeitspferden. [hier weiter lesen]
 
Nadine Wahl ist Energie- und Umweltingenieurin, sowie Autorin. Nachhaltigkeit ist für sie nicht Beruf oder Hobby, es ist ihr Lebensinhalt. Für die Schwäbische Zeitung in Markdorf hat sie mit "Yes! We Can Farm" ein Interview über unsere Arbeit geführt. Für Magazine und auf ihrem Blog "Nadines Naturschätze" schreibt sie über alternative, naturnahe Lebensweisen, nachhaltige Landwirtschaft, Naturmedizin, freie Bildung, unkonventionelle Menschen & das echte, freie Leben. Für Menschen jeglichen Alters bietet sie eine Auswahl an verschiedensten Bildungsangeboten zu den Themen Leben auf dem Bauernhof, altes Handwerk, Nachhaltigkeit, Naturmedizin und Wildpflanzen. Hier geht es zum Artikel: "Uns geht es um die Wertschätzung von Landwirten".

Neuer Blogbeitrag - Lohnt sich Facebook für Landwirte?

In Deutschland nutzen nur sehr wenig landwirtschaftliche Betriebe Facebook oder andere Social-Media Kanäle für ihre Kommunikation und ihr Marketing. Wenn sich die meisten schon allgemein mit der Vermarktung schwer tun und zögern, neue Produkte oder Vertriebsvarianten auszuprobieren, dann wundert es nicht, dass solchen Plattformen mit noch mehr Skepsis begegnet wird. Denn nicht jeder ist als Fotograf, Texter oder generell als Social-Media-Manager geboren. Und Geld dafür auszgeben, wenn schon die eigenen Angestellten kaum bezahlt werden können, steht meist außer Frage. Dabei ist es gar nicht so schwer und kostet auch nicht so viel Zeit, wie es auf den ersten Blick scheint. Dennoch ist die Antwort auf die eingängliche Frage nicht direkt mit Ja oder Nein zu beantworten. Es kommt eben drauf an... [hier mehr lesen]

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Michaela Schmitz vom WildnisKultur Hof und Anja Hradetzky vom Ökohof Stolze Kuh!

Mehr über den Ökohof Stolze Kuh gibt es momentan im Artikel der Süddeutschen Zeitung zu lesen, mit dem Titel: Vom Aldi-Kind zur Ökobäuerin

Ohne eigenes Geld und Land bauen Anja und Janusz Hradetzky in der Uckermark einen Bio-Milch-Betrieb auf. Sie stehen für eine neue Generation von Landwirten, die gerade die Ställe erobert. [hier weiter lesen]
Der Weg aus der Milchkrise - zwölf Thesen für eine bessere Landwirtschaft
 
Die Süddeutsche Zeitung schreibt darüber, dass Verbraucher bereit sind deutlich mehr Geld für einen Liter Limonade ausgeben, als wie für einen Liter Milch und stellt zwölf Thesen (vielmehr Vorschläge) für eine bessere Landwirtschaft auf. Diese Thesen sind gut gemeint sind, gehen jedoch leider etwas an der Wirklichkeit der Erzeuger vorbei. Der Vorschlag, die Kühe auf der Weide grasen zu lassen, ist gut gemeint. Das Argument, dass man so günstiger erzeugen kann, stimmt jedoch leider nicht: "Wer seine Tiere auf die Weide schickt, hat außerdem den Vorteil, dass seine Futterkosten sinken. Weniger Gensoja bedeutet zudem weniger Regenwaldabholzung und weniger klimaschädliche Transporte." [Hier den gesamten Artikel lesen]Ein Vorschlag wurde dabei ganz außer Acht gelassen: Den Vertrieb selbst in die Hand zu nehmen und sich dadurch unabhängig von den Preisdiktaten der großen Handelsketten zu machen. Hofgut Rengoldshausen macht es mit seiner Vorzugsmilch vor. Die Milch wird durch den regionalen Großhandel an Fachhändler in Süddeutschland verteilt, im Hofladen, vor Ort und durch die Grüne Kiste verkauft. Andere, wie das Hofgut Storzeln, veredeln Produkte. Anstatt das Soja pro Tonne zu verkaufen, wird es zu Bio-Sojadrink verarbeitet und überregional verkauft - seit neuestem auch im eigenen Online-Shop. Denn ein direkt verkauftes Produkt bedeutet oft mehr als 50% mehr Gewinn für den Betrieb. Nicht darauf warten, dass die Politik sich ein neues Rettungsprogramm ausdenkt. Also: selbst in die Hand nehmen!
 

BIO gewinnt

Tja, da reden wir vom "Selbermachen" als ob es ganz einfach wäre. Denn es gibt wirklich viele tolle Menschen, die tolle, biologische Produkte herstellen und Deutschlandweit vertreiben. Damit diese tollen Produkte auch das Publikum bekommen, welches sie verdienen, haben wir "BIO gewinnt" gegründet. BIO gewinnt ist eine Marketingplattform und macht über Gewinnspiele, Sonderaktionen, Rabatte neue Produkte und unbekanntere Produkte bekannter. Denn selbst wir wussten bis vor kurzem nicht, dass es in Salem am Bodensee eine biologisch und handwerklich produzierende Senfmanufaktur gibt, die interessante Sorten wie "Goldgräber Senf" (mit Ahornsirup, Maronen und einem rauchigen Geschmack von kanadischem Whisky), "Hubertus Senf" (mit Preiselbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren, Hagebutten, Wacholder und Lorbeer) oder "Drachenzähmer Senf" (ein fruchtig-würziger Senf mit Estragon und Kiwis) gibt! Die auch noch deutschlandweit liefert! :) Egal also, ob du gewinnen, probieren, Schnäppchen absahnen oder vermarkten möchtest. BIO gewinnt!
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