Diese 10 StartUps retten Lebensmittel vor der Tonne

Fruchtpapier, Kürbisketchup und Knödel aus dem Glas. Krummes Gemüse aus der Lieferbox, in Kantinen oder eingemacht als Chutneys – es gibt viele Möglichkeiten, Lebensmittel vor der Tonne zu retten. Wir präsentieren zehn StartUps, die mit gutem Beispiel voran gehen!

In Wien wird täglich jene Menge an Brot als Retourware vernichtet, mit der die zweitgrößte Stadt Österreichs, das ist Graz, versorgt werden kann. (Aus dem Film „We feed the World“ von Erwin Wagenhofer)

Schnell verderbliche Ware kommt oft von weit her. Dann durchläuft sie viele Stationen. Ein Extrembeispiel dafür sind Bananen: Der Landwirt baut die Bananen an und liefert sie an die lokale Kooperative, diese liefert an den Exporteur. Der verkauft an den Importeur, welcher an den Großhandelsverteiler liefert. Dieser wiederum gibt die Bananen an den Großhandel, von wo aus sie an die Einzelhändler weiter verteilt werden. (Hier eine Webseite die verdeutlicht, welche Mengen beim Verpacken und durch Transportschäden aussortiert werden: Bananen von der Plantage bis ins Regal des Supermarktes)

Auch wenn die Reifung der Bananen gut geplant: Der Absatz ist kaum zu planen, weswegen nach der Devise „Lieber zu viel als zu wenig“ gehandelt wird. Denn natürlich möchte der Kunde zu jedem Zeitpunkt Bananen im Supermarkt kaufen können, daher werden gewisse Übermengen vom Großhandel mit in den Preis einkalkuliert, ganz egal ob Bio oder konventionell. Spätestens beim „Groß-“Großhandel gibt es also Übermengen. Riesige Übermengen – oft mehrere Paletten am Tag, nur bei kleinen Großhändlern!

Überreife Bananen BeBananas!Bananen sind unser Einstiegsbeispiel. Diese Problematik gibt es in fast allen Bereichen der Lebensmittelproduktion. Aber es gibt auch Lösungen, wie unsere neuen anderen StartUps zeigen:

BeBananas
Alles Banane? Bei Lebensmitteln, die beim Groß- und Einzelhandel im Müll landen, ist dies viel zu oft der Fall. Die meisten dieser Bananen sind überreif, aber noch immer gut genießbar. Aber wie und zu was könnte man solche Mengen verarbeiten? Auf einer Australienreise kam einem der Gründer von „BeBananas“ eine Idee: Bananenbrot gibt es in Australien in jedem Café, Imbiss und Restaurant – in Deutschland (noch) nicht!. Das Team aus drei Gründern suchte sich eine Bäckerei, die für sie die Bananenbrote backen sollte. Und schwupps, kann man in ganz Deutschland Bananenbrot kaufen. Geliefert wird es per Post. Auf der Webseite http://bebananas.de/ kann sich jeder sein Lieblingsbananenbrot aus 12 Sorten aussuchen, von fruchtig mit Blaubeeren, Kirschen oder Cranberries, über Dreifachnuss, Walnuss oder Macadamia bis zu Vollmilch oder weißer Schokolade und einer zuckerfreien Variante. Damit das Brot frisch bei den Kunden ankommt, wird Montag gebacken und dienstags versandt. Bananenbrot ist recht feucht, weswegen es sich mehrere Tage gut hält und an den folgenden Tagen an Aroma gewinnt – zumindest bei mir zu Hause. Bananenbrot geht übrigens auch süß-herzhaft. Angeblich ist das Lieblings-Bananenbrot der Gründer die Kombination mit Avocadocreme, Ziegenkäse und Lavendel. Überreife Bananen gibt es in jedem Supermarkt, ein Bäcker in jeder Stadt. Vielleicht ist BeBananas eine Inspiration für lokale Kooperationen zwischen Supermärkten und Bäckern. Damit es endlich auch in Deutschland Bananenbrot in jedem Café, Imbiss und Restaurant gibt 😉

So viele Sorten Bananenbrot

Mapalu
Mapalu, das ist der Name des ersten deutschen Online-Shops, der Lebensmittel kurz vor oder nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum verkauft. Viele Menschen denken, dass Lebensmittel nach diesem Datum von einem Tag auf den anderen direkt verderben. Das ist natürlich Schwachsinn.

Bis zu diesem Datum garantiert der Hersteller, dass der erwähnte Joghurt – bzw. ein Lebensmittel generell – über bestimmte zugesicherte Eigenschaften verfügt, wie Geschmack, Geruch, Konsistenz, Farbe oder Nährwert. Vorausgesetzt, das Produkt ist ungeöffnet und wurde angemessen gelagert.” (Quelle: www.mapalu.de)

Abgelaufene Lebensmittel sind also oft noch lange über dieses Datum hinaus genießbar. In manchen Supermärkten gibt es extra Regale mit reduzierten Produkten, was wirklich vorbildlich ist. Bei den Mengen, die Mapalu verkauft, handelt es sich aber meist um ganze Paletten oder gar Lastwagenladungen, die von Großhandelszentralen oder Herstellern gekauft werden. Denn der genaue Absatz lässt sich nur orakeln und es gilt meist das Credo: lieber mehr als weniger, sonst ist der Kunde vergrault. Denn wer freut sich schon, wenn es kein Snickers mehr im Supermarkt gibt? Bei Mapalu gibt es auf diese „Sonderposten” dann einen Rabatt von zwischen 15-90%.

Bei Mapalu im Lager - Lebensmittel kurz vorm MHD werden verschicktNeben einer großen Auswahl an Süßwaren gibt es bei Mapalu auch immer wieder Getränke, Gewürze und Tiernahrung, aber auch immer öfter Grundnahrungsmittel wie Nudeln, Marmelade, Müsli und Brotaufstriche. Seit kurzem gibt es im Shop auch Bio-Lebensmittel (wechselnd nach Sonderposten-Angebot). Das ganze ist also nicht nur ideal als Schnäppchen-Kamelle für den Karnevalszug, sondern auch ein günstiger & gesunder Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung.

Gründer Daniel Matuszek steht mit Leib und Seele hinter seinem Unternehmen und hat lange dafür gekämpft. Jahre lang ist er Taxi gefahren und hat Geld beiseite gelegt, um sich seinen Traum vom eigenen Unternehmen zu verwirklichen. Das allein hat nicht gereicht: Für die erste Finanzierung musste er bei vielen Banken klinken putzen, bis er zuletzt überzeugen konnte. Dass das Modell im Ausland schon sehr erfolgreich läuft, schien bei denen noch nicht angekommen zu sein. Auch erste Lieferanten zu finden war nicht einfach, denn wer gibt schon gerne zu, dass er Übermengen hat. Und Humor hat er auch:

Einhorn Schokolade selber basteln
Die ganze Wahrheit über Einhorn-Schokolade gibt’s bei BIO gewinnt! (auf das Bild klicken)

Dörrwerk
Auch die Gründer des StartUps „DÖRRWERK” haben sich bei ihren Produkten vom Ausland inspirieren lassen. Aus Obst, welches wegen optischer Mängel vom Großhandel aussortiert wird, stellt die Manufaktur Fruchtpapier her. Fruchtpapier, das sind dünne Blätter, die aus einer Kombination pürierter und getrockneter Früchte besteht. DÖRRWERK bietet aktuell die Kombinationen Mango-Apfel, Ananas-Apfel und Erdbeere-Apfel an. Vegan, Vitamin- und Nährstoffreich und ohne Aroma- oder Konservierungsstoffe (abgesehen von einem Spritzer Zitronensaft) sind die dünnen Streifen dennoch lange haltbar und genießbar.

Seine ersten Versuche machte einer der Gründer, Zubin Farahani, mit Trockenobst. Das aber kam bei seinen Freunden nicht so gut an, weil es meist zäh und trocken ist. Fruchtpapier dagegen ist dünn, knusprig, geschmacksintensiv und kombiniert einen süß-sauren Geschmack. Finanziert wurde das Unterfangen auch über eine Crowdfunding Kampagne. Die Gründer wünschen sich, dass das Fruchtpapier aus gerettetem Obst bald in Supermärkten Deutschlandweit zu finden sein soll und haben für die Finanzierung dieses Vorhabens eine zweite Crowdfunding Kampagne auf Startnext gestartet (noch bis zum 18.12.2016). Dabei gibt es als Dankeschön auch einige neue Produkte zum Ausprobieren: Fruchtkonfetti für Müsli oder Desserts und luftgetrocknete Tomatenchips (nicht frittiert)!

Fruchtpapier aus gerettetem Obst

Etepetete
Wer is(s)t schon gern normal? Das haben sich die Gründer von Etepetete gedacht und sich ein Beispiel am boomenden Markt der Aboboxen genommen. Doch hier gibt es keine Proben von Süßkram, Lipgloss oder veganen Köstlichkeiten (auch wenn dieses Gemüse natürlich vegan ist). Bruch-Karotten, zu kleine Tomaten, krumme Paprika und Avocados mit „Schalenfehlern“. All dies und noch einiges mehr verschickt ETEPETETE in einer wöchentlichen „Gemüseretterbox” bequem zu den Kunden nach Hause. 19,90€ kostet eine gemischte „Classic“ Box mit Versand (hier die wöchentliche Inhaltsliste Nr. 43 als Beispiel). Liebe Landwirte mit Lieferdienst: Ich hoffe, ihr hört die Glocken klingeln 😉

Die Etepetete Box

Querfeld
Krummes Gemüse ist sexy und hipp! Querfeld, ein Unternehmen mit Standorten in Berlin und München, verbindet Erzeuger (Landwirte), die nicht wissen, wer ihnen das „krumme“ Obst und Gemüse abnehmen soll, mit Großverbrauchern, die diese optischen Makel nicht stören, dafür aber günstiger und mit gutem Gewissen Obst und Gemüse in Bio-Qualität beziehen können. Besonders beliebt sind die „Krummen“ bei Kantinen, Kindergärten und ähnlichen Verarbeitern mit Großküchen.

Die Ware kommt bevorzugt von regionalen Erzeugern, aber auch aus ganz Deutschland und anderen Ländern Europas, da viele Landwirte auf der Suche nach Abnehmern für die „Individuellen“ sind. Ein kleines Manko gibt es zur Zeit jedoch noch: Ausgeliefert wird bisher nur in Berlin und München. Das soll sich bald ändern: Die Macher von Querfeld planen eine Online-Plattform, die es den Erzeugern erlaubt, in direkten Kontakt mit den (Groß-)Verbrauchern zu kommen, welche somit auch die Möglichkeit haben, regionale Ware zu beziehen. Mehr über Querfeld gibt es im Interview auf Yes! We Can Farm zu lesen und als Podcast Nummer 004 zu hören!

Querfeld setzt krummes Gemüse und verkauft es
Dieser Apfel ist zu komisch geformt für den Supermarkt. Copyright Bild Apfel @ KREATIVAGENTUR LAUTHALS

Culinary Misfits
Krumme Gurken, Herzkartoffeln und mehrbeinige Möhren – solches Bio-Gemüse dient CULINARY MISFITS in Berlin als Anschauungsbeispiel für echten Geschmack und den Spaß am (selber) kochen. In Workshops für Schulen und Kindergärten werden zusammen einfache Gerichte gekocht und die Kinder und Jugendlichen bekommen einen Einblick in die bunte Gemüsevielfalt der Region rund um Berlin. Für NGO’s, Unternehmen und private Gruppen bringen die Initiatorinnen Lea Brumsack und Tanja Krakowski raffiniertes: Je nach Saison kommt als Nachtisch ein cremiger Bete-Brownie mit Apfelbutter oder ein eisgekühlter Hokkaido-Cheesecake mit Mohn auf den Tisch. Die beiden haben übrigens nicht nur ein Herz für Gemüse mit Charakter, sondern auch für Menschen die aus der Reihe tanzen. Zusammen mit der Modelagentur „Misfit Models” sind dabei drei charaktervolle Portraits mit Mensch & Gemüse entstanden.

Wir sind weder Gemüsegurus noch haben wir das Kochhandwerk professionell gelernt. Aber wir lieben unseren Job und nutzen unsere gestalterischen Künste in der Küche. Misfits geben unseren Gerichten die besondere Geschmacksnote. Jeder Gemüsesonderling und jede vergessene alte Sorte trägt seine eigene Geschichte in sich. Und die präsentieren wir, indem wir das vermeintlich „Hässliche Entlein“ in den Mittelpunkt rücken, um es so wieder salonfähig zu machen. So zeigen wir die unermessliche Vielfalt, die es zwischen Stadt und Land gibt.”

Georg Thalhammer
Hokkaido ist heutzutage einer der bekanntesten Kürbisse, nicht nur, weil er lecker cremig-nussig schmeckt, sondern auch, weil er leicht zu verarbeiten ist und nicht geschält werden muss. Als einer der ersten Bauern in Süddeutschland hat Georg Thalhammer den aus Asien stammenden orangefarbenen Kürbis auf dem Feld angebaut. Heute versteht sich der Pionier als Anwalt der Bauern. Angesichts der immer schwierigeren finanziellen Situation vieler Landwirte agiert er als Mittler zwischen Bauer und Verbraucher. Inzwischen ist der ehemalige Bio-Landwirt mit seinem Unternehmen „Georg Thalhammer – Gesundes von Feld und Wald” zum Marktführer für frische Hokkaido-Kürbisse geworden. Rund 3.000 Tonnen Hokkaido-Kürbisse nimmt Georg Thalhammer den Bio-Landwirten, mit denen er zusammenarbeitet, jährlich ab.

Da sich nicht jeder produzierte Kürbis im Frischebereich vermarkten lässt – die Früchte sind manchmal zu groß oder zu klein, die Farbe stimmt nicht oder es gibt Druckstellen – hat Georg Thalhammer einen Weg gesucht und gefunden, auch die Industrieware der Hokkaidos sinnvoll zu verwerten. Er ließ die Kürbisse zu Püree verarbeiten, das ihm nun als Basis für die Herstellung von Feinkostprodukten dient. (Mittlerweile) wurden Kürbissuppen entwickelt, Kürbisketchup, Kürbisnudeln und das Püree wurde für den Endverbraucher ins Glas und in die Dose gebracht – als Basis für Suppen, Soßen, Backwaren, Eis oder als Zutat für den selbstgemachten Babybrei.

Hier landen auch nicht perfekte Kürbisse im Essen: Georg Thalhammers Kürbisketchup

Probieren kann sich lohnen: Im „Bio-Food-Test” gab es für den Kürbisketchup eine gute Note!

The Good Food
Das ist ein Start-Up von jungen Menschen in Köln, deren Ziel es ist, einen „Supermarkt der krummen Gurken” zu eröffnen. Bis es soweit ist, verkaufen sie ihr krummes Gemüse, Obst, Backwaren, Kaffee und eingemachtes mit kurzem Mindesthaltbarkeitsdatum (in Bio-Qualität), fleißig auf Marktständen, per Lieferdienst und in Pop-Up-Stores. The Good Food ist dabei nicht nur ein Ort, an dem Lebensmittel eingekauft werden können, sondern ein Treffpunkt für Informationen und Austausch rund um das Thema „Lebensmittel retten”. In Köln geht was; das vermittelt zumindest der Facebook Account mit seinen Bilder von Lastenfahrrädern, Veranstaltungstipps und eigenen Angeboten wie Fermentierworkshops und Filmabenden. Die Ernährungswende beginnt eben in der Stadt! (zum Yes! We Can Farm Podcast Nummer 002)

Shoppen gegen Lebensmittelverschwendung in KölnKnödelkult
Dieses junge StartUp aus Konstanz am Bodensee hat scheinbar alles richtig gemacht. Die Idee: Aus altem Brot leckere Knödel zu machen, und diese (fast) servierfertig im Glas einzuwecken. Die Resonanz? Enorm! Um den Start zu finanzieren, entschied sich das Team für eine Crowdfunding Kampagne auf Startnext, mit welcher es 445 Unterstützer von einer Vorbestellung überzeugen konnten. Mit der Summe von über 23.000€ wird jetzt eingekauft und produziert: sexy professionelle Brotschneidemaschine statt Muskelpower, Etikettiermaschine statt Handarbeit und natürlich eine neue Produktionsstätte, in der die 2500 Knödelgläser, auf die die Unterstützer schon sehnsüchtig warten, hergestellt werden können. Erst danach kann der Rest der Welt mit-retten und neue Kreationen wie Bauernbrot-Knödel (mit Bergkäse, Speck und Weintrauben), Brezelknödel (mit Obazda-Füllung) oder Süße Knödel mit Schokoladenfüllung in Himbeer-Rotwein-Sud bestellen & probieren.

Coole Knödel gegen Lebensmittelverschwendung
Hier werden fleissig Etiketten auf Knödelgläser geklebt – mit dem Geld aus der Crowdfunding Kampagne soll diese Arbeit bald von einer Maschine übernommen werden!

Unverschwendet
Köstlichkeiten aus überschüssigem Obst und Gemüse werden zu edlen Fruchtaufstrichen, Gelees, Sirupen und Chutneys eingeweckt. Dabei kommen richtig spannende und mutige Kombinationen zustande. Fruchtaufstrich Birne & Chili, Wassermelonen Pfeffer-Sirup, Chutney aus Paprika & Birne sowie ein Dip aus einer der schärfsten Chilis der Welt, Buzt Jolokia. Zu kaufen gibt es die Köstlichkeiten im „Unverschwendet” Shop in Wien, Österreich. Auch hier haben gute Ideen, ein guter Zweck und ein gutes Gefühl für schönes Design Fans zu Unterstützern werden lassen. Auf Startnext sammelte Unverschwendet über 21.000€ zur Finanzierung eines neuen Lieferwagens, neuer Ausrüstung und neuem Personals.

Auf der Webseite wird nicht nur Aufklärung zum Thema Lebensmittelverschwendung angeboten, auch weiß man nach einem Besuch, wozu Chutneys so alles gut essbar sind!

Und für alle jene Lebensmittel, deren Vermeidung besonders in der Gastronomie unmöglich ist, haben wir noch zwei Vorschläge (leider aktuell nur in der USA erhältlich):

Impact Bioenergy
Baut mobile Mini-Biogasanlagen für Restaurants und andere Großverbraucher,  also Produzenten von organischem Abfall. Die neuste Entwicklung „HORSE“ ist wirklich klein – und passt somit in den Hinterhof von fast jedem Restaurant. Dort können die Abfälle in Flüssigdünger und Energie verwandelt werden. Bleibt noch die Frage, wie wir es hinbekommen, dass dieses Teil in fünf Jahren im Hinterhof von jedem Restaurant steht – und jeder kleine Bauernhof das etwas größere Modell „NAUTILUS AD185“ sein Eigen nennt! Crowdfunding bietet hier gleich zwei Lösungen: die Finanzierung der Geräte UND die Finanzierung eines Campaigners, der die Kampagnen und Öffentlicharbeit plant – bezahlt von der Crowd und durch Fördergelder. Und von vielen Restaurantgutscheinen Vielleicht ja dein nächster Job?

ReGrained / eat beer
Das sind Riegel aus Getreide, welches nach dem Prozess des Bierbrauens nicht mehr benötigt wird. Beim Bierbrauen landen nur etwa 10% der Zutaten, die zum Bierbrauen verwendet werden, auch tatsächlich im Glas. Der Großteil der Nebenprodukte, nämlich etwa 85%, besteht aus Getreide. Dieses Getreide enthält scheinbar sehr viele gute Inhaltsstoffe, wie etwa Eiweiss und Balaststoffe. ReGrained bietet seine Riegel in zwei Sorten an: Honey Almond IPA und Chocolate Coffee Stout. Honey Almond IPA enthält eine Kombination von Honig, Mandeln, Hafer und Zimt. Chocolate Coffee Stout besteht aus dunklem Treber, halb herber Schokolade und Kaffee.

Essbares Bier aus Lebensmittelresten

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In der Europäischen Union werden jedes Jahr pro Person durchschnittlich 179 Kilogramm Lebensmittel weggeworfen. Das macht insgesamt zirka 89 Millionen Tonnen Abfall pro Jahr. Gemäß einer von der EU finanzierten Untersuchung „Preparatory study on food waste across EU 27“ (6,2 MB PDF) gehen 42 Prozent aller weggeworfenen Lebensmittel auf das Konto der privaten Haushalte. 39 Prozent landen bei den Herstellern im Müll, 14 Prozent in der Gastronomie und fünf Prozent bei den Einzelhändlern.*(1)

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4 Gedanken zu „Diese 10 StartUps retten Lebensmittel vor der Tonne

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