Diese 10 StartUps retten Lebensmittel vor der Tonne

Diese 10 StartUps retten Lebensmittel vor der Tonne
Fruchtpapier, Kürbisketchup und Knödel aus dem Glas. Krummes Gemüse aus der Lieferbox, in Kantinen oder eingemacht als Chutneys – es gibt viele Möglichkeiten, Lebensmittel vor der Tonne zu retten. Wir präsentieren zehn StartUps, die mit gutem Beispiel voran gehen!

In Wien wird täglich jene Menge an Brot als Retourware vernichtet, mit der die zweitgrößte Stadt Österreichs, das ist Graz, versorgt werden kann. (Aus dem Film „We feed the World“ von Erwin Wagenhofer)

In der Europäischen Union werden jedes Jahr pro Person durchschnittlich 179 Kilogramm Lebensmittel weggeworfen. Das macht insgesamt zirka 89 Millionen Tonnen Abfall pro Jahr. Gemäß einer von der EU finanzierten Untersuchung „Preparatory study on food waste across EU 27“ (6,2 MB PDF) gehen 42 Prozent aller weggeworfenen Lebensmittel auf das Konto der privaten Haushalte. 39 Prozent landen bei den Herstellern im Müll, 14 Prozent in der Gastronomie und fünf Prozent bei den Einzelhändlern.*(1)

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Kurzinterview : Roddewig Bio-Eis vom Bodensee

Heute beginnt in Ravensburg die Gusto-Messe. Anlässlich dieses Feinschmecker-Events, haben wir uns mit den Eisproduzenten Dirk und Elisabeth Roddewig unterhalten. Das Bio-Eis ist im Süddeutschen Raum in vielen Naturkostläden, aber auch im Lebensmitteleinzelhandel zu finden.

YWCF: Was ist Roddewig Bio-Eis und wer steckt dahinter?
Wir betreiben eine kleine Bioland-Eismanufaktur, wir sind ein kl. Familienbetrieb (Dirk & Elisabeth Roddewig) und setzen uns vor allem für regionale Produkte und hochwertigsten, natürlichen Eisgenuß ein.

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Verkaufe individuelle Gurken! Querfeld – ein Großhandel für krummes Gemüse

Verkaufe individuelle Gurken! Querfeld – ein Großhandel für krummes Gemüse

2009 setzte die EU die sogenannte „Gurkenverordnung“ außer Kraft*(1), welche den Krümmungsgrad von Gurken für den Handel bestimmte. Nicht jede Gurke wächst gerade, krumme Gurken gibt es dennoch nicht im Handel zu kaufen. Da stellt sich die Frage, was mit den rebellischen Gurken, die sich der geraden Wuchsform verweigern, wohl passiert? Wie so viele genießbare Lebensmittel, die aus rein optischen Gründen aussortiert werden, landen sie oft auf dem Kompost.

Um sich die Dimensionen der weggeworfen, genießbaren Lebensmittel einmal vor Augen zu führen und die Frage zu beantworten, warum sich das Unternehmen QUERFELD dem Verkauf dieses rebellisch-krummen Gemüses angenommen hat, hier einige Zahlen:

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Der Blumenkaffee vom Bodensee – Biolandhof Kelly und Warnke

Der Blumenkaffee vom Bodensee – Biolandhof Kelly und Warnke

Wer sich auf den kleinen Straßen durch das Bodensee-Hinterland zehn Kilometer nördlich von Sipplingen schlängelt, der wird wohl kaum damit rechnen, dass dort Kaffee auf den Feldern der Bioland-Betriebe Kelly und Warnke wächst. Doch wer hier an Bohnenkaffee der Sorte “Arabica” denkt, der liegt falsch, da dieser ja vornehmlich in Höhenlagen zwischen 900 bis 2.000 Metern wächst und kaum Frost verträgt. Der Kaffee, der hier am Bodensee wächst, wird aus den reifen Samen der Süßlupine gewonnen, „Lupinello“ wurde dieser Lupinenkaffee getauft.

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Die Ernährungswende beginnt in der Stadt – Interview Dr. Philipp Stierand

Die Ernährungswende beginnt in der Stadt – Interview Dr. Philipp Stierand

Schritte zu einer nachhaltigen Lebensmittelversorgung in der Stadt

Der Lebensmittelmarkt wird von den großen Handelsketten dominiert, die die Preise für die Erzeugung der Produkte immer weiter drücken. Die Milch gibt es im Discounter für 45 Cent pro Liter, Möhren für 60 Cent pro Kilogramm. So sieht unsere Lebensmittelversorgung heute meist aus.

Doch es gibt auch noch eine andere Seite. Es gibt Menschen wie Dr. Philipp Stierand, die sich für eine andere, dezentralere und kleinstrukurierte Landwirtschaft einsetzen, die jedem zu Gute kommt: unserer Umwelt, den Produzenten, Händlern, Verbrauchern und allen weiteren, die damit zu tun haben.

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Algenperlen aus Europas einziger Bio-Chlorella-Algenfarm – Produktveredelung

Algenperlen aus Europas einziger Bio-Chlorella-Algenfarm – Produktveredelung

Evergreen Food – Biologische Algenprodukte aus Deutschland

Evergreen Food stellt verschiedene Food-Produkte aus der Grünalge Chlorella her. Der Ursprung, wenn auch nicht die Gründung des Unternehmens, liegt aber schon einige Jahre zurück. Mitgründerin Cathleen Cordes ist auf der ersten Bio-Chlorella-Algenfarm Europas aufgewachsen. Schon damals war sie von den gesunden Nährstoffen der Chlorella-Algen überzeugt. Der Geschmack der Algen in getrockneter Form ist jedoch recht gewöhnungsbedürftig, weswegen die Algen bevorzugt als Nahrungsergänzungsmittel in Kapselform konsumiert werden.

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Bio-Hof Laas im Berner Jura – Mit Pferden leben und arbeiten

Bio-Hof Laas im Berner Jura – Mit Pferden leben und arbeiten

Ein Gastbeitrag von Sonja Korspeter

Emanuel und Ursina Zwicky-Schmid setzen auf ihrem 40 Hektar Bio-Milchviehbetrieb im Berner Jura für fast die Hälfte der landwirtschaftlichen Arbeiten auf Pferdekraft, nutzen ihre Pferde aber auch zum Fahren und Reiten in der Freizeit. Ein Konzept, das für sie aufgeht – in Punkto Lebensqualität, Ökologie und Ökonomie.

Aus dem Vallon de St.Imier zwischen Biel und La Chaux-de-Fonds geht es durch den Wald in Serpentinen in die Höhe, bis wir nach zehn Minuten Fahrt Les Prés-de-Cortébert auf 1.150m ü/M erreichen, ein grosses Plateau mit blumenbewachsenen Wiesen und einzelnen Getreidefeldern. Am Biohof Laas angekommen, sehen wir vier grosse, schwarze Pferde der Rasse Alt-Oldenburger und zwei Ponies rechts auf der Koppel; hinter dem Haus grasen Original Braune und Fleckvieh Kühe.

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Lohnt sich Facebook für Landwirte?

Lohnt sich Facebook für Landwirte?

In Deutschland nutzen nur sehr wenig landwirtschaftliche Betriebe Facebook oder andere Social-Media Kanäle für ihre Kommunikation und ihr Marketing. Wenn sich die meisten schon allgemein mit der Vermarktung schwer tun und zögern, neue Produkte oder Vertriebsvarianten auszuprobieren, dann wundert es nicht, dass solchen Plattformen mit noch mehr Skepsis begegnet wird. Denn nicht jeder ist als Fotograf, Texter oder generell als Social-Media-Manager geboren. Und Geld dafür auszgeben, wenn schon die eigenen Angestellten kaum bezahlt werden können, steht meist außer Frage. Dabei ist es gar nicht so schwer und kostet auch nicht so viel Zeit, wie es auf den ersten Blick scheint.

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#Tomorrow- Der Film

#Tomorrow- Der Film
– ab 2. Juni 2016 im Kino

Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? Als die Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglourious Basterds“, „Beginners“) und der französische Aktivist Cyril Dion in der Zeitschrift „Nature“ eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt, wollen sie sich mit diesem Horror-Szenario nicht abfinden. Schnell ist ihnen jedoch klar, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen, um einen breiten Teil der Bevölkerung zu inspirieren und zum Handeln zu bewegen. Also machen sich die beiden auf den Weg. Sie sprechen mit Experten und besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass es eine andere Geschichte für unsere Zukunft geben kann.

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Solidarische Landwirtschaft e.V. in Ravensburg [Kurzversion]

Solidarische Landwirtschaft e.V. in Ravensburg [Kurzversion]

Wenn Lebensmittel keinen Preis mehr haben

Die Solidarische Landwirtschaft, kurz Solawi, auch Vertragslandwirtschaft, Gemeinschaftshof, Gemeinsame Landwirtschaft, Freihof, Versorgungsgemeinschaft, Kooperative Landwirtschaft oder im Englischen CSA (Community Supported Agriculture) genannt, ist ein Konzept welches vieles auf den Kopf stellt. Eine Gruppe von Verbrauchern gibt einem Landwirt eine Abnahmegarantie oder stellt ihn durch eine Organisation an. Der Landwirt bekommt durch die Verbrauchergemeinschaft eine im Voraus vereinbarte Summe, die ihm erlaubt kostendeckend zu wirtschaften. Im Gegenzug erhalten die Verbraucher alle produzierten Lebensmittel. Dabei wird nicht für die einzelnen Produkte bezahlt, sondern für die Dienstleistung des Landwirts oder Gärtners.

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